Sonntag, 27. August 2017

Russische Zupfkuchen Muffins


Happy Birthday Groni's Kitchen!!! Ohne es zu merken ist mein kleiner Koch-Blog schon 4 Jahre alt geworden...wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Da ich es selbst gerad auch erst durch Zufall gesehen habe, fällt die große Party aus. Aber einen kleinen Geburtstagskuchen gönn ich mir noch auf die Schnelle. Allerdings dieses Mal in Form von Muffins. Um nicht immer die klassischen Rührkuchen Muffins anzubieten, hab ich mich mal in der Rezeptwelt von Thermomix inspirieren lassen. Hier sind die Sieger: Muffins aus russischem Zupfkuchen. Schön einfach zu machen, mega lecker und auch für Kinder gut geeignet. Also, pimpt your muffins!

Zutaten für 12 Stück:
200g Zucker
200g Butter
150g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Backkakaopulver
2 Eier
200g Magerquark
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Muffinblech mit 12 Förmchen füllen oder mit Butter einfetten. Aus 100g Butter, 100g Zucker, Kakao, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig rühren. 2/3 des Teiges als Böden in die Muffins drücken. Restliches Drittel beiseite stellen. 100g Butter in der Mikrowelle verflüssigen, mit den restlichen Zutaten zu einer Creme rühren und auf die Muffins damit auffüllen. Aus dem Restteig Flocken zupfen und auf der Creme verteilen. 25-30 Minuten backen.

Thermomixvariante:
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Muffinblech mit 12 Förmchen füllen oder mit Butter einfetten. Für den Teig 100g Butter, 100g Zucker, Kakao, Mehl und Backpulver 3 Min/Teigstufe verrühren. 2/3 davon in den Muffins als Boden andrücken. Restteig beiseite stellen und Thermomix grob ausspülen. 100g Butter kurz in der Mikrowelle schmelzen und mit den restlichen Zutaten im Thermomix für 2Min/Stufe 3,5 glatt rühren. Auf den Muffins verteilen und aus dem Restteig Flocken zupfend oben auf legen. 25-30 Min backen.

Montag, 21. August 2017

Italienischer Nudelsalat


Wir grillen uns nen Wolf....und trotzen dem komischen Sommerwetter. Am Wochenende war die Bude 2x voll und es musste mal wieder etwas Variation ins Salatbuffet. Diesen Klassiker, den vermutlich die meisten selbst schon kennen und gemacht haben, gibt es nun heute frisch verbloggt. Ein italienisch angehauchter Nudelsalat, der immer wieder lecker ist und auch noch am nächsten Tag super schmeckt. Ohne matschige Majo. Um eine pikante Note zu bekommen, kann man rohen Schinken wie Parma reinschnibbeln, oder wie ich, eine feine luftige italienische Salami. Was man gerade so da hat oder gut bekommt.

Zutaten für eine große Schüssel:
500g Nudeln 
1 Glas getrocknete Tomaten in Kräuteröl
2 Mozzarella
100g feine Salami oder Palmaschinken
100g frisch geriebenen Parmesan
2 Hände voll Rucola
100g Pinienkerne
2 EL Pesto
2 TL Honig
2 TL Senf
6 EL Balsamicoessig hell oder Weißweinessig
150ml Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen und abkühlen lassen. Tomaten abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, nicht zu braun werden lassen. Mozzarella, Schinken/Salami und Tomaten in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit 1/3 geriebenem Parmesan, Pininenkernen und der Hälfte des Rucolas unter die Nudeln heben. Aus Pesto, Honig, Senf, Essig und Öl ein Dressing anrühren und ebenfalls in der Nudelmischung verteilen. Ggf. mit Pfeffer und Salz abschmecken. Restlichen Rucola und Parmesan dekorativ auf dem Salat verteilen.

Sonntag, 6. August 2017

Apfelkuchen


Heute wird "unsere" Mia 18! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht....Die Große ist 18 und die Kleine gerade 1...alles nochmal von vorne;-) Die Aufgabe fürs heutige Kuchenmassaker war "Tod durch Schokolade", ein Klassiker, und dazu was mit Äpfeln. Bitte, der Apfelkuchen kommt dann heute neu in die Rezeptdatenbank. Ganz easy, alles durcheinander in die Form und backen. Fertig. Kann jeder und super saftig ist er auch noch. Nicht über die Mengenangaben im Verhältnis wundern. Passt nach dem Backen genau. Der Teig sieht wenig aus, aber es soll ja auch nach Apfel schmecken und ist so herrlich klitschig. Schnell gemacht, schmeckt auch warm und ist somit gut für spontane Gäste geeignet.

Zutaten:
1,5 kg säuerliche Äpfel
125g Butter 
125g Zucker
3 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
250g Mehl
1 EL Zucker/Zimt

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C vorheizen. Eine Springform einfetten. Die Äpfel schälen und in Spalten /Achtel schneiden, Aus allen o.g. Zutaten, ausser Zucker/Zimt Mischung, einen Teig anrühren und die Apfelspalten druntermischen. Die Äpfel werden dabei tatsächlich nur benetzt. Alles in die Springform geben und grob glatt streichen, sprich: nicht ganz so hügelig lassen. 55 Minuten backen, nach 45 Minuten jedoch den Kuchen mit 1 EL flüssiger Butter bestreichen und mit dem Zucker/Zimt Gemisch bestreuen. Weitere 10 Minuten backen. Aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird. Sonst mit Alufolie abdecken. Auskühlen lassen und aufessen.


Dienstag, 1. August 2017

Mojo rojo mit kanarischen Runzelkartoffeln (Papas arrugadas)


Heute habe ich dieses Rezept mal für Euch generalüberholt. Ich habe mittlerweile bestimmt 4-5 verschiedene Rezepte für diese kanarische Mojo-Soße ausprobiert, aber keines kommt 100%ig an das Original im Urlaub ran. Dennoch ist dieses hier kurz davor und soooo lecker, dass wir es öfters machen werden. Zumal man keine aussergewöhnlichen Zutaten benötigt. Lasst Euch vom Kreuzkümmel nicht abschrecken, der Geschmack hat so rein gar nix mit unserem typischen Kümmel zu tun. Den mag ich nämlich auch nicht. Diese Rezeptvariante stammt vom Blog Rezepte mit Herz, vielen Dank dafür. Statt Spitzpaprika habe ich normale rote Paprika genommen, den Rotweinessig durch Weißweinessig ersetzt.

Zutaten:
2 große rote Paprika oder 3 rote Spitzpaprika
70g Tomatenmark
2 kleine getr. Chilis
5 Knoblauchzehen
30g Rotwein-/oder Weißweinessig
70g Olivenöl
2 EL Wasser
2 gestr. TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
1 geh. TL Paprikapulver, edelsüß

Zubereitung:
Alle Zutaten mit der Küchenmaschine/Pürierstab zu einer cremigen Soße rühren. 1kg kleine Kartoffeln/Drillinge mit 250g Meersalz gar kochen, das Wasser abschütten und den Topf mit den Kartoffeln auf die heiße Herdplatte zurückstellen. Die Kartoffeln "ausdampfen" lassen, aber bitte nicht anbrennen! So entsteht automatisch die runzelige Salzkruste.

Thermomixvariante:
Alle Zutaten für 1 Min./Stufe 8 verrühren, fertig.