Freitag, 15. September 2017

Block House in Essen



Letzte Woche bin ich der Einladung zum Blogger Block Abend in der ersten Filiale im Ruhrgebiet gefolgt. 


Endlich endlich gibt es die leckeren Steaks auch in meiner Nähe und ich muss nicht extra nach Düsseldorf oder gar Hamburg reisen. In Hamburg, dem Hauptsitz mit seinen dortigen mehr als 10 Filialen, ist nämlich immer ein Besuch Pflichtprogramm. Nun ist es also soweit, und das erste Restaurant umme Ecke hier im Pott ist eröffnet. Die Lage ist am Kennedyplatz in Essen nicht die schlechteste. Mit der ansprechenden Aussenbestuhlung reiht es sich in eine schöne Vielfalt von Restaurants mitten in der City ein. 7 Jahre hat man nach einer passenden Location gesucht und nun zum Glück aller Steakliebhaber gefunden.




Die Einrichtung ist klassisch, wie eigentlich in jedem Blockhaus und auch die Speisekarte ist bekannt.  Nachdem alle eingeladenen Blogger, wir waren ca. 15, endlich ihre Plätze gefunden hatten, gab es natürlich erstmal geistigen Input zur Entstehung der Filiale und zum Unternehmen. Dann durften wird uns endlich das Herzstück der guten Stube angucken und auch live die Hitze fühlen: der 400Grad Lavasteingrill. Die Grillprofis schaffen die exakt gewünschte Gargerade mit nur einer Drehung des Fleischstückes, und das bei der Hitze. Respekt. 



Nach meinem kurzen Selbstversuch habe ich mich dann doch lieber begrillen lassen; das gute Stück Fleisch soll ja dann doch schmecken. 



Auf meinem Teller landete somit ein perfekt gegrilltes 350g Ribeye Steak Rastercut, garniert mit den klassischen Block House Beilagen: Block House Knoblauchbrot, Baked Potato mit Sour Cream und einem Salat vorweg. 


Nachtisch passte eigentlich nicht mehr rein, musste aber zumindest probiert werden. NY Cheesecake. Auch sehr gut. 
Fazit: Essen top, Service top, Bloggerrunde top! Eine Bereicherung für unseren Ruhrpott!

Freitag, 8. September 2017

Apfelrahmkuchen



Herbstzeit ist Apfelzeit, da kommt man an den vitaminreichen heimischen Gewächsen einfach nicht dran vorbei. Das ist auch gar nicht schlimm, denn sie schmecken nicht nur frisch vom Baum sondern auch im Kuchen super lecker. Dieses Rezept hab ich zum Einstand für meine Arbeitskollegen ausprobiert. Nachdem,jetzt schon eine Apfelkuchenrezepte auf dem Blog sind, passte dieser von seiner Art noch ideal in die illustre Runde. Schnell gemacht und eine tolle Kombi. Ein Apfelkuchen mit Käsekuchendecke. Wer ein Thermomix Cookidoo Abo hat, kann sich das Rezept direkt auf den Shop laden. Ich habe für meinen Geschmack Details abgeändert.

Zutaten:
Teig
150g weiche Butter
200g Mehl
100g Zucker
1 Prise Salz
Belag
800g Äpfel, geschält in Scheiben
50g Zucker-Zimt Mischung
20g Speisestärke
Creme
150g Zucker
1 TL Zitronensaft
200g Schmand
300g Magerquark
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 Eier
1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Springform einfetten. Alle Teigzutaten zu einem Teig (wie überraschend) kneten und in der Springform verteilen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und 12 Minuten backen. Die Äpfel schälen und in sehr kleine Stücke schneiden. Gerne mit einer Küchenmaschine. Zucker-Zimt-Mischung und Speisestärke mit den Apfelstückchen vermischen und diese Masse auf dem Kuchenboden verteilen. Alle Zutaten für die Creme, ausser den Mandelblättchen, vermischen und auf die Apfelstückchen geben. Mandelblättchen darauf verteilen und für ca. 50 Minuten backen.

Thermomixvariante:
Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Springform einfetten. Teigzutaten für 2 Min/Teigstufe verkneten und in der Springform verteilen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und 12 Minuten backen. Äpfel, Zucker-Zimt und Speisestärke im Mixtopf mit Hilfe des Spatens 5 Sek/Stufe 4,5 zerkleinern und auf dem Kuchenboden verteilen.Mixtopf spülen. Creme-Zutaten (bis auf die Mandeln) einfüllen und 30 Sek/Stufe 4 vermischen. Creme auf den Äpfeln verteilen, Mandelblättchen drübergeben und ca. 50 Min. backen.





Montag, 4. September 2017

Quiche Lorraine


Traritrara der Herbst ist da...zumindest was es so bei unserem Wochenendurlaub im Sauerland. Bunte Wälder und kühle Temperaturen, und auch hier ist es jetzt morgens schon richtig frisch draussen. Die Kühlschränke in den Supermärkten horten schon die ersten Flaschen Federweißer...eine tolle kulinarische Zeit beginnt. Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln zum Beispiel. Da ich aber neben diversen süßen Kuchen etwas Herzhaftes für meine Arbeitskollegen zum Einstand brauchte, habe ich mich für diese Quiche Lorraine entschieden, da man sie auch wunderbar kalt essen kann. Oder natürlich warm und frisch aus dem Ofen, dazu ein kleiner Salat, fertig. Schnell gemacht und mit wenigen und einfachen Zutaten. Ein Klassiker aus der Herbstküche. Hier das Rezept aus dem Thermomix Grundkochbuch.

Zutaten:
50g Bergkäse oder Greyère, frisch gerieben
Teig:
75g Butter
150g Mehl
1/2 TL Salz
50g Wasser
Füllung:
200g gewürfelter Schinkenspeck
4 Eier
100g Crème Fraîche
1/4 TL Salz
2 Prisen Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl bestreuen. Alle Teigzutaten zu einem Teig kneten und entweder ausrollen oder direkt in der Tarteform verteilen. Einen Minirand hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Schinkenwürfel in einer Pfanne leicht anschwitzen und ohne den Fettsud auf dem Teig verteilen. Alle restlichen Zutaten verquirlen und über den Speck giessen. Käse darüberstreuen und ca. 25 Minuten backen.

Thermomixvariante:
Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl bestreuen. Alle Teigzutaten für 20Sek/Stufe 4 verrühren. Teig ausrollen oder direkt in der Tarteform verteilen. Einen Minirand hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Schinkenwürfel für 3 Min/120°C/Linkslauf anschwitzen, abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Restliche Füllungszutaten für  30Sek/Stufe4 verrühren und über den Schinken gießen. Käse darüberstreuen und ca. 25 Minuten backen.

Sonntag, 27. August 2017

Russische Zupfkuchen Muffins


Happy Birthday Groni's Kitchen!!! Ohne es zu merken ist mein kleiner Koch-Blog schon 4 Jahre alt geworden...wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Da ich es selbst gerad auch erst durch Zufall gesehen habe, fällt die große Party aus. Aber einen kleinen Geburtstagskuchen gönn ich mir noch auf die Schnelle. Allerdings dieses Mal in Form von Muffins. Um nicht immer die klassischen Rührkuchen Muffins anzubieten, hab ich mich mal in der Rezeptwelt von Thermomix inspirieren lassen. Hier sind die Sieger: Muffins aus russischem Zupfkuchen. Schön einfach zu machen, mega lecker und auch für Kinder gut geeignet. Also, pimpt your muffins!

Zutaten für 12 Stück:
200g Zucker
200g Butter
150g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Backkakaopulver
2 Eier
200g Magerquark
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Muffinblech mit 12 Förmchen füllen oder mit Butter einfetten. Aus 100g Butter, 100g Zucker, Kakao, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig rühren. 2/3 des Teiges als Böden in die Muffins drücken. Restliches Drittel beiseite stellen. 100g Butter in der Mikrowelle verflüssigen, mit den restlichen Zutaten zu einer Creme rühren und auf die Muffins damit auffüllen. Aus dem Restteig Flocken zupfen und auf der Creme verteilen. 25-30 Minuten backen.

Thermomixvariante:
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Muffinblech mit 12 Förmchen füllen oder mit Butter einfetten. Für den Teig 100g Butter, 100g Zucker, Kakao, Mehl und Backpulver 3 Min/Teigstufe verrühren. 2/3 davon in den Muffins als Boden andrücken. Restteig beiseite stellen und Thermomix grob ausspülen. 100g Butter kurz in der Mikrowelle schmelzen und mit den restlichen Zutaten im Thermomix für 2Min/Stufe 3,5 glatt rühren. Auf den Muffins verteilen und aus dem Restteig Flocken zupfend oben auf legen. 25-30 Min backen.

Montag, 21. August 2017

Italienischer Nudelsalat


Wir grillen uns nen Wolf....und trotzen dem komischen Sommerwetter. Am Wochenende war die Bude 2x voll und es musste mal wieder etwas Variation ins Salatbuffet. Diesen Klassiker, den vermutlich die meisten selbst schon kennen und gemacht haben, gibt es nun heute frisch verbloggt. Ein italienisch angehauchter Nudelsalat, der immer wieder lecker ist und auch noch am nächsten Tag super schmeckt. Ohne matschige Majo. Um eine pikante Note zu bekommen, kann man rohen Schinken wie Parma reinschnibbeln, oder wie ich, eine feine luftige italienische Salami. Was man gerade so da hat oder gut bekommt.

Zutaten für eine große Schüssel:
500g Nudeln 
1 Glas getrocknete Tomaten in Kräuteröl
2 Mozzarella
100g feine Salami oder Palmaschinken
100g frisch geriebenen Parmesan
2 Hände voll Rucola
100g Pinienkerne
2 EL Pesto
2 TL Honig
2 TL Senf
6 EL Balsamicoessig hell oder Weißweinessig
150ml Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen und abkühlen lassen. Tomaten abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, nicht zu braun werden lassen. Mozzarella, Schinken/Salami und Tomaten in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit 1/3 geriebenem Parmesan, Pininenkernen und der Hälfte des Rucolas unter die Nudeln heben. Aus Pesto, Honig, Senf, Essig und Öl ein Dressing anrühren und ebenfalls in der Nudelmischung verteilen. Ggf. mit Pfeffer und Salz abschmecken. Restlichen Rucola und Parmesan dekorativ auf dem Salat verteilen.

Sonntag, 6. August 2017

Apfelkuchen


Heute wird "unsere" Mia 18! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht....Die Große ist 18 und die Kleine gerade 1...alles nochmal von vorne;-) Die Aufgabe fürs heutige Kuchenmassaker war "Tod durch Schokolade", ein Klassiker, und dazu was mit Äpfeln. Bitte, der Apfelkuchen kommt dann heute neu in die Rezeptdatenbank. Ganz easy, alles durcheinander in die Form und backen. Fertig. Kann jeder und super saftig ist er auch noch. Nicht über die Mengenangaben im Verhältnis wundern. Passt nach dem Backen genau. Der Teig sieht wenig aus, aber es soll ja auch nach Apfel schmecken und ist so herrlich klitschig. Schnell gemacht, schmeckt auch warm und ist somit gut für spontane Gäste geeignet.

Zutaten:
1,5 kg säuerliche Äpfel
125g Butter 
125g Zucker
3 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
250g Mehl
1 EL Zucker/Zimt

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C vorheizen. Eine Springform einfetten. Die Äpfel schälen und in Spalten /Achtel schneiden, Aus allen o.g. Zutaten, ausser Zucker/Zimt Mischung, einen Teig anrühren und die Apfelspalten druntermischen. Die Äpfel werden dabei tatsächlich nur benetzt. Alles in die Springform geben und grob glatt streichen, sprich: nicht ganz so hügelig lassen. 55 Minuten backen, nach 45 Minuten jedoch den Kuchen mit 1 EL flüssiger Butter bestreichen und mit dem Zucker/Zimt Gemisch bestreuen. Weitere 10 Minuten backen. Aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird. Sonst mit Alufolie abdecken. Auskühlen lassen und aufessen.


Dienstag, 1. August 2017

Mojo rojo mit kanarischen Runzelkartoffeln (Papas arrugadas)


Heute habe ich dieses Rezept mal für Euch generalüberholt. Ich habe mittlerweile bestimmt 4-5 verschiedene Rezepte für diese kanarische Mojo-Soße ausprobiert, aber keines kommt 100%ig an das Original im Urlaub ran. Dennoch ist dieses hier kurz davor und soooo lecker, dass wir es öfters machen werden. Zumal man keine aussergewöhnlichen Zutaten benötigt. Lasst Euch vom Kreuzkümmel nicht abschrecken, der Geschmack hat so rein gar nix mit unserem typischen Kümmel zu tun. Den mag ich nämlich auch nicht. Diese Rezeptvariante stammt vom Blog Rezepte mit Herz, vielen Dank dafür. Statt Spitzpaprika habe ich normale rote Paprika genommen, den Rotweinessig durch Weißweinessig ersetzt.

Zutaten:
2 große rote Paprika oder 3 rote Spitzpaprika
70g Tomatenmark
2 kleine getr. Chilis
5 Knoblauchzehen
30g Rotwein-/oder Weißweinessig
70g Olivenöl
2 EL Wasser
2 gestr. TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
1 geh. TL Paprikapulver, edelsüß

Zubereitung:
Alle Zutaten mit der Küchenmaschine/Pürierstab zu einer cremigen Soße rühren. 1kg kleine Kartoffeln/Drillinge mit 250g Meersalz gar kochen, das Wasser abschütten und den Topf mit den Kartoffeln auf die heiße Herdplatte zurückstellen. Die Kartoffeln "ausdampfen" lassen, aber bitte nicht anbrennen! So entsteht automatisch die runzelige Salzkruste.

Thermomixvariante:
Alle Zutaten für 1 Min./Stufe 8 verrühren, fertig.

Freitag, 7. Juli 2017

BBQ Zwiebeln


Guten Morgen! Na, alle am Schwitzen? Hier unterm Dach läuft schon das Klimagerät auf Hochtouren. Bei den Temperaturen bleibt bei uns auch die Küche kalt, und alles Kulinarische wird draussen auf Balkonien zubereitet. So auch gestern wieder. Damit es nicht immer nur klassisch Fleisch und Würstchen gibt, hab ich gestern mal diese kleinen Bacon Bombs bzw. BBQ Zwiebeln ausprobiert. Das Video dazu fiel mir ständig bei Facebook ins Auge und jedes Mal lief mir das Wasser im Mund zusammen. Die Kombi aus Zwiebel, Fleisch und Speck kann ja auch eigentlich nicht nicht schmecken, oder? Also war es gestern soweit, und es war die richtige Entscheidung. Hammer!!!! Die waren ja soooo lecker, leider viel zu wenig. Also wird es sie die Tage nochmal geben. Vielleicht teste ich sie dann mal im Backofen, scheint mir dafür ideal zu sein. Statt Mett könnt Ihr auch Hackfleisch nehmen, dann bitte aber noch kräftig würzen und drauf achten, dass es auch wirklich durchgebraten ist. Hier kommt das "Rezept":

Zutaten für 4 Stück:
4 normal große Zwiebeln
8 Scheiben Bacon
200g Mett
1-2 EL Barbecuesoße
1 TL flüssiger Honig


Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und waagerecht halbieren. Die inneren Schichten entfernen (hab damit dann Tomatensalat als Beilage gemacht), es werden nur die äußeren 2-3 Blätter gebraucht. Die Hälften dann mit Mett füllen und wieder zu einer Zwiebel zusammenfügen. Mit je 2 Scheiben Bacon umwickeln. Barbecuesoße mit Honig vermischen und die Zwiebeln damit einpinseln. Auf dem Grill von allen Seiten knusprig braten. Idealerweise mit Deckel indirekt weitergaren, bis die Füllung auch gar ist. Der Vorteil von Mett ist, dass Ihr dies ja auch essen könnt, wenn es nicht ganz durch ist. 






Montag, 3. Juli 2017

Burger "Der Spanier"


Am Wochenende hatten wir mal wieder Zeit und Lust auf Burger. Neben dem klassischen Belag mit Speck, Rührei und Röstzwiebeln, was bei uns alle am liebsten essen, sollte mal wieder was Neues getestet werden. Die Idee ging schnell Richtung mediterran und schwups, waren diverse Komponenten für diesen leckeren "Spanier" gefunden. 
Aber zuerst mussten ja die Buns (Burgerbrötchen) gebacken werden.
Die Rezepte für die einzelnen Komponenten verlinke ich gleich ganz unten.
Spanische Chorizo habe ich in Scheiben geschnitten und kurz in der Pfanne von beiden Seiten knusprig gebraten. Die Pimentos de Patron (Bratpaprika) gemäß Rezept ebenfalls.
Statt Ketchup und Co. gab es ganz klassisch Aioli. Dazu noch Serranoschinken und statt Cheddar spanischen Manchegokäse geschichtet, und fertig ist die äußerst leckere spanisch angehauchte Burgerkombination.

Hier die Links für die selbstgemachten Zutaten:
dazu Chorizo
Rindfleischpatty
Manchegokäse
Serranoschinken
Salat


Dienstag, 20. Juni 2017

Fetapäckchen vom Grill


Eigentlich ist dieses Grillbonbon ja kein wirkliches Rezept, aber es darf gerne mal als Anregung in diesen hitzigen Tagen dienen. Schließlich wird bei dem Wetter bei Euch bestimmt auch das ein oder andere Mal der Grill angeschmissen. Ich liebe Feta, und in Alufolie vom Grill ist er herrlich matschig und würzig und somit eine tolle Beilage oder vegetarische Alternative zum klassischen Grillfleisch. Ausserdem kann man wunderbar Gemüsereste verarbeiten, der Fantasie auch bei den Kräutern sind keine Grenzen gesetzt.

Zutaten für 2 Stück:
1 Paket Fetakäse (Schafskäse)
1 kleine Zwiebel
4 Cocktailtomaten
1/4 Stück Paprika
(gerne auch eingelegte Peperoni und Oliven)
Pfeffer
Olivenöl
getrocknete Kräuter nach Geschmack (z.B. Kräuter der Provence)

Zubereitung:
Den Feta halbieren und in die Mitte einen großen Stücks Alufolie legen. Die Stelle vorher mit etwas Olivenöl einpinseln. Das Gemüse klein schneiden und auf/neben dem Käse verteilen. Mit den Kräutern und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Nun die Folie wie ein Bonbon verschliessen und ca. 20 Minuten grillen. Das Gemüse sollte gar und der Feta schön cremig sein.


Sonntag, 18. Juni 2017

Marmorkuchen


Sonntag - Kuchenzeit...aber mal ganz klassisch nämlich in Form eines Marmorkuchens. Wobei der Begriff Marmor hier nicht ganz so stimmt, denn die Marmorieren fällt bei mir meistens weg, da ich diesen Kuchen viiiiiel lieber geschichtet esse. Also dunkel und hell getrennt. Aber das kann ja jeder strukturieren, wie er mag. Am Rezept ändert sich ja nix. Dieses hier ist übrigens aus dem Kochbuch für den Thermomix und somit auf den TM5 Speicherchips.

Zutaten:
300g Butter
370g Mehl
280g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
1 EL Backpulver
70g Milch
30g Kakaopulver

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Kuchenform einfetten.
Butter weich rühren und mit 250g Zucker, Vanillezucker, Salz, Mehl, Eiern, 40g Milch und Backpulver zu einem Teig rühren. Eine Hälfte des Teiges in die Form füllen und glatt streichen. 30ml Milch, 30g Zucker und Kakao zum restlichen Teig geben und vermischen. Ebenfalls in der Kuchenform als Schicht auf dem hellen Teig verteilen. Mit einer Gabel und Bewegung durch beide Teigschichten gehen und so den Teig etwas vermischen. Ca. 60 Min. backen. Mit einem Stäbchen die Garprobe machen. In den Kuchen stechen, rausziehen. Klebt kein Teig mehr dran, ist der Kuchen durch! Auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.



Montag, 12. Juni 2017

Dinkelbrot


Letzte Woche noch bei Freunden gegessen, und diesen Samstag selber nachgebacken. Ein ganz simples Brot, super saftig und fluffig, eine ideale Alternative zu klassischem Weizenbrot oder Baguette. Toll ist die kurze Gehzeit, so dass man das Brot auch noch spontan backen kann. Das Dinkelmehl bekommt man z.B. in den klassischen Drogerieketten problemlos. Ich habe ein Brot von 500g Mehl gebacken und die Reste über Nacht in einem Gefrierbeutel gelagert. So schmeckte es auch noch 2 Tage nach dem Backen sehr lecker. Auch die Kinder waren begeistert und wollten eigentlich nur Brot ohne alles essen. Frisches Brot aus dem Ofen ist aber auch immer ein besonderes Leckerchen. Schmeckt übrigens auch super mit Marmelade und Frischkäse zum Frühstück..mjam..

Zutaten für 1 Brot:
500g Dinkelmehl Typ 1050
1 Paket Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
300g lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Alle Zutaten mit dem Knethaken mind. 8 Minuten lang kneten. Der Teig darf ruhig noch leicht klebrig sein. Mind. 15 gehen lassen. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig in eine Kastenform füllen (oder Muffinform für kleine Brötchen) und je nach Form und Größe 25-40 Minuten backen. Mit einem Spieß reinstecken, um die Garprobe zu machen. Klebt kein Teig mehr dran und es gibt eine gebräunte Kruste, ist das Brot fertig.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Balsamico-Senf-Dressing


Und schwups, ist der Urlaub wieder vorbei. Nach einer Woche AidaPrima mit den Kids, Oma und Opa durch die Nordsee heisst es nun wieder ankommen, akklimatisieren und die überflüssigen Pfunde schnellstmöglich wieder loswerden. Das ist leider gar nicht so einfach. Starten wir erstmal mit einem leckeren Salat bzw. für Euch gibt es heute ein Balsamico-Senf-Dressing. Schön mit einer gewissen Süße passt es wunderbar zu allen feinen Blattsalaten. Dazu hatten wir gebratene Hähnchenbrust und Champignons. Die Pilze brate ich übrigens immer einfach mit Frühlingszwiebelringen zusammen in etwas Olivenöl an und schmecke sie dann nur mit Sojasoße ab, voll lecker. Dann über den Salat, das rundet den grünen Berg immer wunderbar ab.

Zutaten für ca. eine große Salatschüssel:
150g Olivenöl
90g Balsamicoessig, dunkel
15g Senf
1 EL süß-saure Soße
1 geh. TL Zucker
1/2 TL Salz
2-3 Prisen Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten, ausser dem Öl miteinander vermischen. Dann unter kräftigem Aufschlagen/Rühren langsam nach und nach das Öl unterrühren (emulgieren). Das Dressing soll schön cremig werden.

Thermomixvariante:
Eine Schale auf den Mixtopf stellen und darin das Öl abwiegen. Beiseite stellen. Alle anderen Zutaten für 5Sek/Stufe4 verrühren. Dann für 2 Min/Stufe3,5 das Öl langsam am Messbecher vorbei in den Mixtopf träufeln lassen.

Dienstag, 23. Mai 2017

Chicken Fajitas


Ich bin Euch noch das ein oder andere Rezept aus den letzten Kochkursen schuldig. Heute gibt es somit nun Chicken Fajitas aus dem Kochkurs Street Food. Südamerikanische Teigfladen werden in der Tee-Mex-Küche praktisch mit allem belegt, was das Herz begehrt. Hier ein Klassiker mit Guacamole, Hähnchenbrust und einer saftigen Tomatensalsa. Die Fladen bekommt Ihr mittlerweile in nahezu jedem Supermarkt. Kurz in der Pfanne oder Mikrowelle erwärmt, und los gehts.

Zutaten für 4 Stück:
Tomatensalsa:
250g Kirschtomaten
einige Stiele frischer Koriander
Saft 1/2 Zitrone
Olivenöl
grobes Meersalz
Salz, Pfeffer
Guacamole:
1 reife Avocado
1 Spritzer Zitronensaft
1 reife Tomate
einige Stiele Koriander
50g Schmand
grobes Meersalz
Pfeffer
Fajitas:
2 frische Hähnchnebrustfilets
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
1 TL rauchiges Paprikapulver
Saft 1/2 Zitrone
Olivenöl
grobes Meersalz
Pfeffer
4 Tortillafladen
geriebener Käse nach Geschmack (Gouda, Cheddar,...)
4 EL Schmand

Zubereitung:
Die Tomaten vierteln und mitsamt dem Saft in eine Schüssel geben. Koriander mit Stielen hacken und dazugeben (Vorsicht, nicht zuviel, schmeckt sonst schnell sehr seifig). Mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz abschmecken.
Für die Guacamole die Avocado halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen, einen Spritzer Zitronensaft dazugeben und mit einer Gabel zerdrücken. Tomate halbieren und das ganz Kerngehäuse entfernen und entsorgen. Tomatenfleisch fein würfeln und unter die Avocado verrühren. Koriander fein hacken und mit dem Schmand ebenfalls unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Hähnchenbrust, Paprika und Zwiebel in Streifen schneiden. Alles mit dem Räucherpaprika würzen und die halbe Zitrone darüber auspressen. Einen Schuss Olivenöl dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.  In einer großen Pfanne ohne extra Öl knusprig braten. In der Zwischenzeit die Tortillas in einer Pfanne ohne Fett kurz von beiden Seiten erwärmen (oder ein paar Sekunden in der Micro) und wie folgt belegen:
Mittig etwas Salsa, Fleisch, Guacamole schichten, mit Käse und Schmand abschliessen. Unten etwas einklappen, damit nichts raustropft, und dann aufrollen.


Dienstag, 16. Mai 2017

Spiegeleikuchen vom Blech


Nach einer Woche Urlaub an der Ostsee und gaaaanz viel Fischgefuttere, hat mich der Ruhrpott seit gestern Abend wieder. Schade eigentlich, denn das Wetter fing gerade an, da oben richtig Spass zu machen....herrliche Ecke Scharbeutz. Kann ich Euch auch im kulinarischen Sinne sehr empfehlen. Somit bin ich auch noch leider nicht zum Neu-Kochen gekommen, sondern nutze die Babyschlafphase jetzt gerade zum Gepäck auspacken. Da das aber so langweilig ist, muss ich mich kurz mal mit einem Blogpost von der Arbeit ablenken. Diesen leckeren Blechkuchen gab es bei uns zu Ostern, schmeckt aber trotz der Eieroptik auch das ganze Jahr über, glaubt es mir. Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden, da findet Ihr sogar eine Videoanleitung. Ich habe Pfirsiche genommen, weil ich die lieber esse als Aprikosen. Ergibt aber dadurch riesige Stücke. Ich würde also lieber klassisch Aprikosen nehmen.

Zutaten:
250 Zucker (und etwas für den Pudding)
250g Margarine
250g Mehl 
5 Eier
1 Paket Vanillezucker
1/2 Paket Backpulver
2 Becher Schmand
2 Pakete Vanillepuddingpulver
1 Liter Milch
2-3 Dosen Aprikosen/Pfirsiche
2 Pakete Tortenguss klar

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C aufheizen. Obst abtropfen lassen. Aus Zucker, Margarine, Mehl, Eiern, Vanillezucker und Backpulver einen Rührteig rühren. Ein Blech mit Backpapier belegen und den Teig daraufstreichen. 10-15 Min. backen. Den Pudding mit der Milch und Zucker gem. Anleitung auf der Rückseite kochen, etwas abkühlen lassen und den Schmand unterrühren. Masse auf den Kuchen streichen und die Aprikosen spiegelei-optisch darauf verteilen, sprich: mit der Schnittfläche nach unten. Weitere 10-15 Min. backen. Abkühlen lassen. Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und auf dem Kuchen verteilen.





Mittwoch, 3. Mai 2017

Toby's BBQ in Bochum


Für die Ruhrpöttler unter Euch, die es nicht allzu weit nach Bochum haben, kommt hier mal wieder ein kulinarischer Einblick in eine neue Location. Location ist auch schon das Stichwort, denn die ist hier mehr als "interessant". Seit April diesen Jahres hat nämlich die Tankstelle an der Darpestr. ein Upgrade bekommen. Hört sich jetzt komisch an, sieht aber optisch so aus. Dieser coole Smoker/BBQ namens Toby hat sich mit seinem Minilokal dort nämlich angedockt. Super coole Einrichtung und gesmoktes Grillfleisch, da mussten wir von ca. 2 Wochen direkt hin. Der Laden ist sehr klein, nur wenige Sitzgelegenheiten und leider auch der Durchgangsort für die Tankstellen-Toilettenbesucher, aber das gehört wahrscheinlich zum Agreement. 


Die Speisekarte ist überschaubar, man konzentriert sich auf das Wesentliche, ein authentisches amerikanisches BBQ. Bestellt wird am Tresen. Um 1x die Speisekarte rauf und runter zu essen, reicht es somit fast, einmal die XL Combo zu bestellen. So machten wir es auch.
18,50€ für eine schöne Speisenkombi, die wir beiden nicht aufgegessen haben. Lag aber vielleicht auch daran, dass wir mittags da waren. Sind eher die Abendesser.
Der Preis ist gerechtfertigt, die Qualität des Fleisches war sehr gut, alles fiel praktisch vom Knochen.



Auf dem Bild sehr Ihr einen Pulled Pork Slider, Spareribs, Sausage, French Fries, Coleslaw und Redneck Beats. Meine bessere Hälfte hatte statt der Würstchen ein Chicken Quarter. Diese beiden Komponenten waren unser Austauschprogramm, denn eigentlich hätte in der Combo auch Brisket seien sollen, auf das ich mich eigentlich am meisten gefreut habe, aber das dauerte in der Zubereitung noch eine Stunde. Verbuchen wir das mal unter Startschwierigkeiten. Aber auch diese Ersatzlieferungen waren sehr lecker, so dass wir nun bis auf das Briste praktisch alle Fleischangebote testen konnten. 
Preis-Leistung stimmt, es war sehr lecker. Die Location ist super schön eingerichtet aber von der Lage her sehr gewöhnungsbedürftig. Aber einzigartig. Ich kenne sonst kein Lokal mit diesem Grillangebot in der Nähe.




Dienstag, 18. April 2017

Zuckerkuchen vom Blech


Guten Morgen, na, alle die kulinarischen Ostertage gut überstanden? Ich habe 2 Kuchen für die Feiertage gebacken, die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Diesen Zuckerkuchen mit Hefeteig esse ich auch zwischendurch gerne mal beim Bäcker, dabei ist er super einfach selbst zu backen. Nur ein Hefeteig, üppigst belegt mit Butter, Zucker und Mandelblättchen. Kein Diätkuchen aber gerade deswegen besonders lecker zum Kaffee. Wieder mal ein top bewertetes Rezept von Chefkoch, ich liebe diese Seite.

Zutaten für 1 Blech ca.30x40cm:
für den Teig:
500g Mehl
1 Würfel Hefe oder 1 Paket Trockenhefe
210ml lauwarme Milch
90g weiche Butter
90g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
für den Belag:
150g Butter
100g Zucker
100g Mandelblättchen

Zubereitung:
Die Hefe in der Milch mit Zucker auflösen. Mit Mehl, Ei, Butter und Salz zu einem Teig kneten. Ca. 1 Stunde gehen lassen. Ein Kuchenblech einfetten und den Teig darauf ausrollen und weitere 30 Min. gehen lassen. Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C vorheizen. Mit dem Finger kleine Mulden in den Teig drücken und mit kleinen Butterflocken füllen. Mandeln und Zucker auf dem Kuchen verteilen und ca.20-25 Min. backen, bis eine schöne goldfarbene Kruste entsteht.

Mittwoch, 12. April 2017

Eierlikör


So, kurz vor Ostern bin ich dann endlich mal dazugekommen, mit meinem Thermomix Eierlikör selbst zu machen. Irgendwie schwärmen ja immer alle davon, aber als absoluter Gelegenheits-Alkohol-Probierer hatte ich noch nie Bedarf. Da der Rest der Familie, vor allem Papa und Oma, gerne Eierlikör zu jeglichem Dessert isst (auf Eis, auf Grütze, über Pudding,....) und sie auch noch im Haus mitwohnen, hab ich jedenfalls direkt Abnehmer gefunden. Und tatsächlich, der Eierlikör ist nicht nur schnell mit wenigen Zutaten gemacht, sondern er sieht super aus und schmeckt auch so. Ich habe keinen Schimmer wie lange er sich im Kühlschrank hält, man kann ihn ja wunderbar verschenken, aber er ist bestimmt eh ratz fatz alle. Natürlich kann man ihn auch ohne Thermomix machen. Und natürlich gibt es noch zig Alternativrezepte, z.B. mit Kaffeesahne oder Rum. Pumpen kann man ihn ja auch mit Vanille, Marzipan & Co.Wie auch immer, ein schönes Mitbringsel für die Osterfeiertage, falls jemand noch was auf die Schnelle sucht.

Zubereitung, ca. 2 kleine Flaschen:
8 Eigelb
200g Zucker
1 TL Vanillezucker
250g Doppelkorn
250g Sahne

Zubereitung:
Eigelbe mit Zucker schaumig rühren. Restliche Zutaten zugeben und vermischen. Alles idealerweise im Wasserbad erwärmen, bis die typische cremige Eierlikörkonsistenz entsteht. Aber: nicht kochen!
In Flaschen füllen und kaltstellen und auch kalt lagern. Ist die Konsistenz vor dem Verzehr zu fest, kurz durchschütteln oder ggf. mit Korn/Sahne verlängern.

Thermomixvariante:
Alle Zutaten für 8 Min/70Grad/Stufe 4 bearbeiten.






Montag, 10. April 2017

Wurstsalat nach Tim Mälzer


Wenn Ihr mal Euer klassisches Abendbrot etwas pimpen wollt, dann kann ich Euch diesen Wurstsalat aus einem Kochbuch von Tim Mälzer wärmstens empfehlen. Auch für einen Brunch toll, da man ihn gut auch in größerer Menge vorbereiten kann. Bei uns kam er mit knusprig geröstetem Graubrot beim Kochkurs Fernsehköche auf den Tisch. Jetzt, wo die Radieschen schön knackig sind und auch noch gut schmecken...probiert es einfach mal aus. Leider mal wieder kein so dolles Foto, haben die Räumlichkeiten beim Kochkurs auf die Schnelle nicht hergegeben. Sorry.

Zutaten:
2-3 EL Kräuter- oder Weißweinessig
1 EL grober Senf
1 TL scharfer Senf
2 EL Gewürzgurkenwasser
5 EL neutrales Öl
Salz, Pfeffer, Zucker
600g gemischte Wurst (Krakauer, Wiener, Fleischwurst, gepellte Weißwurst…)
6 Radieschen
100g Rettich
1 rote Zwiebel
1/2 Bund Schnittlauch
Feldsalat
Sauerteigbrot/Graubrot
1/2 Birne

Zubereitung:
Aus den oberen 5 Zutaten (jedoch nur 4 EL Öl) eine Soße rühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Wurst in kleine Scheiben/Stücke schneiden und kurz in 1 EL Öl scharf anbraten. Rettich und Radieschen in feine Scheiben hobeln, Schnittlauch in Röllchen schneiden. Alles mit der Wurst und der Soße vermengen, ggf. nachwürzen.
5 Scheiben Brot jeweils von einer Seite dünn mit Öl bestreichen und auf dieser Ölseite in einer Pfanne rösten. Scheiben in breiten streifen schneiden und mit Feld- und Wurstsalat belegen. Birne vor dem Servieren darüber raspeln.

Donnerstag, 30. März 2017

Erdbeerbowle


Zwar gibt es noch lange keine köstlichen Erdbeeren aus dem heimischen Anbau, aber für so ein kleines feines Böwlchen zum sonnigen Grillen eignen sich auch die aktuellen Früchte aus Spanien und Co. Uns hat die Bowle letzte Woche beim Grillabend jedenfalls sehr gemundet;-) Eigentlich mache ich Bowlen immer frei nach Schnauze, sie sind nämlich ideal, um Reste von Alkohol oder ungeliebte Weinflaschen zu verwerten. Wir sind keine Weintrinker, wenn, dann nur lieblich, so dass ich die trockenen z.B. aus Geschenken, immer zum Kochen oder für besagte Bowlen verwende. Zum Ansetzen der Früchte morgens oder am Vortag nehme ich immer einen Schnaps aus unserer breiten Sammlung, die eh pur niemand trinkt. Brandy/Weinbrand, Likör, Rum,...geht alles dafür und schmeckt auch lecker. Hier meine letzte Variante, die ich jetzt mal für Euch aufschreibe.

Zutaten:
500g Erdbeeren
70g Zucker
70ml Weinbrand 
1 Flasche Weißwein
1 Flasche Perlwein (Frizzante/Prosecco, gerne auch in rot) 

Zubereitung:
Die Erdbeeren säubern und in Stücke schneiden. In ein großes Gefäß, z.b. Vase/Schüssel geben und mit Zucker und Weinbrand vermengen. Weißwein zugießen und einige Stunden ziehen lassen. Vor dem Servieren mit gekühltem Prosecco auffüllen. 

Montag, 27. März 2017

Wolperding in Essen


Der Frühling ist endlich bei uns im Pott angekommen, Zeit, die Räder fit zu machen, um wieder eine Radtour zu starten. Falls Ihr auch in der Nähe wohnt, habe ich hier ein tolles Ausflugsziel für alle Radfahrer entlang der Erzbahntrasse in Essen. Die Gastronomie Wolperding mit Biergarten an der Zeche Bonifacius. 


Wir sind in der Saison immer mehrmals da, aus Wanne-Eickel ist es mit dem Rad über die Trasse Richtung Zollverein nur eine halbe Stunde entfernt. Zur Belohnung gibt es dann für alle immer ein halbes Hähnchen, die Spezialität im Wolperding. Frisch gegrillt in meist 3 verschiedenen Würzungen bekommt man so was Leckeres woanders selten.




 Das zieht die Besucher auch in Scharen an. Zumal die Preise auch sehr moderat sind. Im Biergarten ist Selbstbedienung, das Essen wird an den Tisch gebracht. Die Karte ist klein aber für jeden hungrigen Fahrradfahrer ist was dabei. Für die Kids gibt es natürlich Eis am Stiel und einen schönen Spielplatz im Schatten des Förderturms. Auto- und Fahrradparkplätze sind vorhanden, man kann also auch ohne schlechtes Gewissen mit dem Auto anreisen. Wenn Ihr über die Erzbahntrasse aus Wanne-Eickel kommt, müsst Ihr nach dem roten Förderturm links von der Trasse abfahren und einmal im Viereck die Strassen langdüsen, da es keinen direkten Abzweig von der Trasse gibt, obwohl die Location praktisch direkt dran angrenzt. Ansonsten die Adresse ins Handynavi eingeben, und los gehts. Also, für Ortsansässige, die ein schönes und leckeres Fahrradziel suchen: super!